Umwelteinflüsse

Die ersten 8 Lebenswochen ist der Züchter für das soziale Verhalten und viele Umwelteinflüsse verantwortlich. Jedoch kann man in den ersten Lebenswochen nur bedingt verschieden Umwelteinflüsse dem Welpen zeigen und näher bringen. Ab der 8. Lebenswoche ist der neue Besitzer für die weitere Prägung des Hundes verantwortlich. 

Deshalb ist es wichtig, dass der junge Hund so gut wie möglich in den Alltag integriert wird. Man kann junge Hunde auch sehr schnell überreizen - deshalb sollten die Ausflüge in ShoppingCenter, Möbelhäuser, Busfahrten udgl. sehr dosiert von statten gehen. Kaffeehausbesuche und Restaurantbesuche - sollten anfänglich kurz gestaltet werden (Hundedecke nicht vergessen).

 

Ausflüge wo man normalerweise mit Menschenmassen rechnet (Einkaufsstrassen udgl.) - zu Uhrzeiten, an denen es etwas ruhiger ist - aufsuchen.

 

Ein Hund der in der Stadt groß wird, braucht im Grunde nicht viele Extra-Touren - mit vielen Menschen, Lärm und Verkehr ... für diese Hunde ist es wichtiger, die Umwelt auf Wiesen und Wälder besser kennen zu lernen ... also rein ins Auto und ab ins Grüne !!!!

 

  • in ein Einkaufszentrum (viele Menschen, ungewöhnlicher Boden, oftmals sehr laut)
  • in ein Gebiet fahren, mit Wald, Wiese, Wasser, Felder, Gebüsche - damit der Welpe nicht nur die Wiesen in seiner Umgebung kennt
  • zur Strassenbahnen, Bussen, Autoverkehr (Busfahren, U-Bahnfahren usw.)
  • in eine Einkaufsstrasse die sehr belebt ist und das eine oder andere Geschäft "besuchen"
  • in ein Cafehaus oder in ein Restaurant (Hundedecke nicht vergessen!)

 

Dies ist nur ein kleiner Auszug von Möglichkeiten, die ein Hund in den ersten Lebenswochen kennenlernen soll. Entertainen Sie den Welpen / Junghund nicht 24 Stunden - dosieren Sie die Lerneinheiten - vergessen Sie bitte nicht - dass man den jungen Hund auch sehr schnell überreizen kann und man mit Überreizung aus dem Hund ein "Nerverl" machen kann!

 

Weniger ist oftmals mehr!